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Indogulf FSF Kesselschema
WMC Vormontage |  | 
Indogulf FSF Kesselschema
WMC Vormontage |
Schwebeschmelz- und Konverterverfahren
Horizontalzug-Abhitzekessel
Das Schwebeschmelzen von Kupferkonzentraten findet in einem Ofen mit Reaktionsschacht statt. Die Prozessgase werden in einem speziellen Abhitzekessel gekühlt. Der Kupferstein aus dem Schwebeschmelzofen wird traditionell in Pierce Smith-Konvertern in Kupfer umgewandelt. Ein neues Konverterverfahren ist das Schwebekonverterverfahren; dieser Prozess erzeugt einen kontinuierlichen Strom von Gasen mit hohem SO2-Prozentsatz.
Die Schwebeschmelzanlagen und Konverter-Abhitzekessel sind in der Konstruktion ähnlich. Der Abhitzekessel ist mit speziellen, hammergereinigten Oschatz-Membranwänden, Schotten und Bündeln ausgerüstet. Zur Erhöhung der Schmelz- und Konverterleistung müssen durch Sauerstoffanreicherung in der Verbrennungsluft höhere SO2- und SO3-Konzentrationen in den Prozessgasen bewirkt werden. Dadurch erhöht sich der Taupunkt von H2SO4. Um Korrosion im Abhitzekessel zu vermeiden, wird der (wasser-/dampfseitige) Betriebsdruck typischerweise zwischen 40 und 70 bar gewählt, sodass die Kesseloberflächentemperatur deutlich oberhalb des H2SO4-Taupunkts liegt.
Der Staub aus dem Abhitzekessel wird normalerweise in den Prozess zurückgeführt. Der zurückgeführte Kupferstaub hat eine niedrigere Schmelzpunktintervalltemperatur als der Primärstaub. Es ist daher von größter Bedeutung, die Kesseloberflächen so sauber wie möglich zu halten. Oschatz hat ein sehr effizientes Kesseloberflächen-Hammerreinigungssystem entwickelt.
Um sicherzustellen, dass alle Staub/Gas-Reaktionen abgeschlossen sind, bevor das Gas in den Elektrofilter eintritt, wird Sulfatierungsluft in die Strahlungskammer des Kessels eingeblasen. Für Kupfer wird am Eintritt der Konvektionszone, wo Geschwindigkeit und Wärmeübertragung zunehmen, im Allgemeinen eine Gastemperatur von etwa 600-700 °C gewählt. Bei Abhitzekesseln für Nickel-Schwebeschmelzanlagen kann die Konvektionszonen-Eintrittstemperatur normalerweise um 50-100 °C höher sein.
Eine erfolgreiche Handhabung der Wärmeausdehnung des Kessels unter Schmelzbedingungen ist ein wesentlicher Faktor für maximale Verfügbarkeit und Null-Leckage. Eine frei auslenkbare Pendelstützenreihe ermöglicht die freie Wärmeausdehnung. Dadurch wird der Kessel für Wartungszwecke von oben zugänglich. |